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Der Bauvertrag - was er ist und was nicht

Beim Bauvertrag handelt es sich laut deutschem Schuldrecht um einen Werkvertrag. Es gelten die §§ 631 bis 650 des BGB. Er regelt eigenständig die Herstellung, Wiederherstellung, Beseitigung oder Umbau eines Bauwerks, einer Außenanlage oder eines Teils davon. Abzugrenzen hiervon sind Baubetreuungsvertrag und Bauträgervertrag.

Einer Formvorschrift unterliegt dieser Vertrag nur, wenn er mit dem Verkauf eines Grundstücks einhergeht. Ansonsten reicht mündliche Absprache oder schlüssiges Verhalten (Konkludenz) aus.

Der Unternehmer verpflichtet sich zu mangelfreier Herstellung, der Besteller zur Vergütung und Abnahme. Die Paragrafen 631 und 633 BGB greifen hier für Unternehmer, 632 BGB für den Besteller.

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Das Architekturrecht - wenn viele Normen zusammentreffen

Für das Architekturrecht gibt es viele, nicht einheitlich geregelte, Rechtsvorschriften. In der Hauptsache greifen das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Dazu kommen die Architektengesetze der einzelnen Bundesländer und die berufsrechtlichen Regeln der Architektenkammern.

Diese Normen greifen sowohl im privaten als auch im öffentlichen Baurecht. Sie umfassen folgende Punkte:

  • Berufsrecht
  • Urheberrecht
  • Architektenvertragsrecht
  • Architektenhonorarrecht
  • Architektenhaftpflichtrecht

Wichtig wäre noch zu erwähnen, dass Architekten keine Bauleistung erbringen, sondern eine Planungs- und Bauüberwachungsleistung. Aus diesem Grund sind Architektenverträge klar von Bauverträgen zu unterscheiden.

Einzelheiten rund um das Architekturrecht besprechen wir gerne mit Ihnen.

Nachbarrecht - von Notständen, Überfällen und Grenzverwirrungen

Dieses Gesetz umfasst sämtliche gesetzliche Reglungen, die das grundsätzliche Recht des Eigentümers einschränken, nach Belieben mit seiner Sache zu verfahren. Somit ist es für in allen Belangen des Baurechts maßgeblich. Was das private Nachbarrecht betrifft, gilt es, Abstände einzuhalten, Immissionsgrenzwerte zu beachten etc. Auch die in der Überschrift genannten Punkte regeln die §§ 903 bis 924 des Bürgerlichen Gesetzbuches bundeseinheitlich.

Das öffentliche Nachbarrecht ist in den §§ 31 bis 35 BauGB geregelt. Des Weiteren gelten landesgesetziche Vorschriften.
Hier handelt es sich um das Gesetz mit dem meisten Aufregerpotenzial. Wenn Sie genau wissen möchten, wie es sich mit den Kirschen aus Nachbars Garten verhält, wenden Sie sich an uns!